Alpines Übungsgelände Oberfeld/Obertraun
Der
Bereich des AlpÜbGld OBERFELD wurde anfangs der Zwanzigerjahre von der
Heeresverwaltung durch den Bau von Straßen und Wegen sowie einer
Materialseilbahn und von Unterkünften für das Bundesheer erschlossen und ab 1930
vom 1. Bundesheer und später von der Deutschen Wehrmacht als
Hochgebirgsschießplatz verwendet. Die Unterkünfte lagen im Tal im Bereich der
heutigen Bundessportschule. Auch die B-Gendarmerie verwendete den Übungsplatz zu
Scharfschießübungen.
In den Jahren 1956-1959 wurde das Unterkunftsobjekt am OBERFELD gebaut.
Scharfschießübungen waren vorerst verboten.
1984 wurde der Schießbetrieb mit scharfer Munition wieder aufgenommen und die
Bezeichnung des Übungsplatzes auf Alpines Übungsgelände OBERFELD/OBERTRAUN
abgeändert.
Das AlpÜbGld liegt im
nordostwärtigen Teil des DACHSTEIN-Massives in der Gegend „Auf dem Stein“. Es
erstreckt sich über eine Fläche von über 52 km² und liegt großteils auf einer
Karsthochfläche. Mit einer Höhenlage von 1550 m bis 2800 m besitzt der
Übungsplatz durchwegs hochalpinen Charakter.
Es dient vorallem zur Durchführung der Alpinausbildung der Truppe. Schießübungen
können mit Handfeuerwaffen und MG, PAR, 2cm Maschinenkanonen und Granatwerfern
durchgeführt werden.
Eine Besonderheit stellt die Zugangsmöglichkeiten dar: Diese ist nur zu Fuß (ca.
3-4 Stunden) oder mit der bundeseigenen Seilbahn (Gjaid-Bahn) (Fahrzeit 25
Minuten) möglich.

Text: Benützungsordnung AlpÜbGld
O
Bilder: Thomas Lampersberger, Bundesheer